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Fazit

Meine Rolle in der Gruppe bestand hauptsächlich darin unsere Texte zu verfassen. Bei einer ruhigen Arbeitsatmosphäre gelingt mir solch eine Ausformulierung recht schnell, was diese Rolle verständlich macht. Möglicherweise sehen mich die anderen auch als jemanden, der durch einen kleinen Witz, die Stimmung auflockert und somit das Arbeiten fördert. Ansonsten würde ich meine Rolle in der Gruppe als gleichberechtigt ansehen und mich als recht gutes Teammitglied, da ich mich insoweit unterordnen kann, dass Diskussionen recht schnell zu einer Einigung führen. Ansonsten würde ich mich als jemanden einschätzen, der schnell zur Sache kommt und lange, zeitkostende Diskussionen verabscheut. Leider scheint jedoch genau dieser direkte Charakterzug bei Marina falsch anzukommen. Das könnte auch den Stress am Dienstag verursacht haben. Sicher kann ich mir dabei gleichwohl nicht sein. Marina hat uns nämlich leider nicht den Grund für ihr Verhalten genannt.

Das Projekt fand ich schon komplizierter als die bisherigen. Besondere die Arbeitsberichte stellten sich als zeitaufwendig heraus. Schade fand ich hierbei, dass man uns keinen Hinweis bei anderen Projekten bezüglich unserer Logbücher gab. Daher ging ich davon aus, dass diese Form soweit richtig wäre. Inzwischen weiß ich, dass ein Arbeitsbericht viel mehr ist und ich es diesmal besser umsetzen konnte.

27.01.2012

Inzwischen bin ich ziemlich froh, dass wir dieses Projekt heute abschließen können. Es war das wohl anspruchsvollste Projekt unserer gesamten Schulzeit und kostete uns ziemlich viel Kraft. Dies könnte auch den gesunkenen Elan an diesem Tag erklären, gleichwohl rafften wir noch einmal sämtliche Kraftreserven zusammen um unser Tagesziel zu unserer Zufriedenheit absolvieren zu können.
Heute hatten wir uns vorgenommen den letzten Feinschliff vorzunehmen, d. h. die letzten Einleitungen (Scripte, Drehbuch) anzufertigen und einen Abschluss für unsere Zusammenfassung zu finden. Während ich also die Einleitungen alleine und das Fazit zusammen mit Anika verfasste, fügte Susann unsere Texte in die Homepage ein. Dies ging recht schnell vonstatten, zumal die Texte nicht lang sein sollten. Verzwickt wurde es lediglich als Marina die Überarbeitung des Drehbuches beendet hatte und uns nach einen Slogan für unseren Werbespot fragte. Wir hatten schon während unserer Projektzeit einige Ideen gesammelt, aber wirklich Begeisterung konnte uns bisher keiner entlocken. Schließlich war es Anika, die uns die entscheidende Idee brachte und endlich konnten wir auch diese Aufgabe abschließen.

Angesichts dieser Probleme verloren wir viel Zeit für das letzte Korrekturlesen der Homepage. Viel zu schnell klingelte es zum Ende des zweiten Blockes und leicht unzufrieden mit diesem Ergebnis verfasste ich eine Mail an Frau Hauke, in der ich Ihr den Link unserer Seite mitteilte. Freilich tauchte hierbei, eine weitere Erschwernis auf. Der Link ließ sich zwar ohne Mühe einfügen, öffnen ließ er sich jedoch nicht. Auch meine Gruppenmitglieder kannten keine Lösung, sodass wir in der Mail vermerkten, dass der Link ins Adressfenster kopiert werden muss.

Ein weiterer Schock wartete an diesem Tag an uns. Marina hatte bereits einen kurzen Blick in unser Bildmaterial geworfen und feststellen müssen, dass dieses durch die Uhrzeiteinblendung fast völlig unbrauchbar war.

Nun müssen wir uns morgen noch einmal treffen um alle Szenen neu zu drehen. Wenn ich mir vorstelle, dass wir diese Zeit hätten nutzen können um an unseren Texten zu arbeiten, wären wir wahrscheinlich nicht in solch eine Zeitnot gekommen. Beim nächsten Mal müssen wir uns mehr auf solche Sachen konzentrieren, dann wäre uns das bestimmt auch rechtzeitig aufgefallen.

26.01.2012

Nachdem wir in der Schule angekommen waren, suchten wir Anikas Lehrerin. Diese war jedoch noch nicht in der Schule erschienen. Also warteten wir vor dem Unterrichtsraum auf sie. Als sie dann schließlich kam, erlaubte sie Anika die Deutschstunde für das Projekt zu nutzen, sodass wir uns sofort auf den Weg machen konnten. Leider verging durch dieses Hin - und Hergefahre kostbare Zeit, was mich schon ein wenig ärgerlich stimmte. Bei mir angekommen, begannen wir sofort mit der Anfertigung von Bildmaterial für unseren Werbespot. Dazu suchten wir uns die besten Orte (bestes Lichtverhältnis usw.) um einen möglichst guten Effekt zu erzielen. Neben dem Einlegen einer CD in einen CD-Player, der Nutzung eines E-Books und der Nutzung eines Konsolenspiels, filmten wir auch die Nutzung eines Brettspiels. Dieser Tag machte mir sehr viel Spaß, da Marina wieder mit uns sprach und unsere Kreativität bei der Umsetzung gefragt war. Des Weiteren war es ein lockeres Arbeiten.
Nachdem wir alles zu unserer Zufriedenheit gedreht hatten, verabschiedeten sich die anderen und fuhren Heim, während ich die Unordnung beseitigte. Darüber möchte ich mich hier jedoch nicht beschweren. Um ehrlich zu sein finde ich es auch ganz fair, denn meine Gruppenmitglieder haben dafür die Fahrt nach Hause.
Gegen 17:00 Uhr schrieb ich dann meinen Text über die Preispolitik. Die Ausformulierung des Bezuges auf unser Projekt bereitete mir anfangs etwas Kopfzerbrechen. Erst nachdem ich mit meinem Freund darüber gesprochen hatte und dieser mir einige kleine Tipps gab, konnte ich die Ausarbeitung beenden. Bei der Recherche zu diesem Text entdeckte ich jedoch noch einige wichtige Aspekte für meine Ausarbeitung zum Thema Marktforschung. Kurzerhand schrieb ich meine alte Formulierung um und fügte die neuen Informationen mit ein. In dieser Zeit hatten auch die anderen ihre Aufzeichnungen beendet, sodass ich mir diese durchlesen konnte um eventuelle Verbesserungsvorschläge anzubringen. Gegen 20:00 Uhr führten wir aus diesem Grund noch eine Telefonkonferenz. Ich nutze die Gelegenheit um meine Befürchtung bezüglich der Ausarbeitung meines Textes zum Thema Marktforschung anzusprechen. Meine Gruppe wiegelte es jedoch schnell ab und sagte mir, dass sie den Text vollkommen passend fanden. Es beruhigte mich ungemein. Den restlichen Abend verbrachte ich mit Gestaltung meines Arbeitsberichtes.

25.01.2012

Dieser Tag war der bisher schlimmste unseres Projektes. Marina schien immer noch ein Problem mit uns beiden zu haben. Zumindest sprach sie nicht mit uns. Sie teilte mir nicht mit, ob ich meine Scripte korrekt geschrieben hatte und obwohl auch Susann mehrmals fragte, ob sie diese als Beispiel für ihre eigenen nehmen könnte, erhielten wir keine Antwort. Ich muss ehrlich eingestehen, dass ich echt genervt war. Es kann ja durchaus möglich sein, dass ich mich am Vortag im Ton vergriffen hatte (ich versuche immer einen vernünftigen Ton in Diskussionen anzuschlagen, aber wenn immer die gleichen Argumente fallen/es halb zum Streit eskaliert und bei man einem Schlichtungsversuch ebenfalls die ganze Aggression abbekommt, dann klappt das nicht so ganz)

 Eigentlich wollte ich an diesem Tag mit ihr sprechen um das Problem aus der Welt zu schaffen und wieder ein vernünftiges Arbeitsklima herzustellen, aber entschied ich mich letztendlich dagegen. Aus Erfahrung wusste ich, dass man in diesem Fall warten muss bis die Person bereit ist selbst darüber zu sprechen. Leider trat dies nicht ein.

Trotz des Streites hatten ich noch einige Aufgaben, die es zu erledigen galt. Da wir den Raum fast für uns allein hatten, schaffte ich auch relativ viel. Meinen Text über die Zielgruppenanalyse konnte nach gründlicher Kontrolle endlich auf die Homepage eingefügt werden. Die Kontrolle übernahmen Susann und ich. Hier wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass nur wir beide alle Inhalte auf der Website kannten. Deshalb beschlossen Susann und ich, dass wir die Texte alle noch einmal gemeinsam lesen sollten. Möglicherweise würden Anika und Marina Fehler entdecken, die wir nicht gesehen hatten.

Danach schrieb ich die Zusammenfassung zum Thema Marktforschung. Dies schien mir angemessen, schließlich hatte ich mich auch schon durch meine Zielgruppenanalyse ausgiebig damit beschäftigt.
In der zweiten Stunde verringerte sich mein Arbeitstempo. Eine andere Klasse kam in unseren Raum um die PCs zu nutzen und mit ihnen leider auch der Lärm.
Zwar beendete ich meinen Text und am Ende des Blockes konnte er auch in die Website eingefügt werden, dennoch hab ich das Gefühl, dass wir dort noch einige Fehler entdecken werden.

Im letzten Block hatten wir Deutsch und Frau Rautenstein war so freundlich uns ihren Unterricht zur Verfügung zu stellen. Dort erfuhren wir, dass wir am nächsten Tag keinen Raum in unseren MI-Stunden zur Verfügung hatten. Des Weiteren erfuhren wir, dass eine Gruppe einen Außentermin auch für die Sportstunden erhalten hatte. Ermuntert durch diese Erlaubnis versuchten wir es auch. Erst einmal suchten wir Anika auf und klärten sie über unsere Fortschritte und die angespannte Lage auf, dann fragten wir sie ob es für sie auch möglich wäre einen Außentermin zu bekommen. Sie war sich nicht sicher, also beschlossen wir die Lehrer zu suchen. Von Frau Kumbier erhielten wir die Information, dass die Lehrer schon außer Haus sind, so einigten wir uns den E-Mail-Kontakt zu nutzen. Frau Kleinschmitt antwortete uns recht schnell und gab uns grünes Licht, falls auch Anika die Erlaubnis von ihrer Lehrerin erhielt. Diese antwortete jedoch nicht auf die Mail und wir sahen uns gezwungen am nächsten Tag zum Sport zu erscheinen.

24.01.2012

Am Dienstag hatten wir einen Außentermin, an dem wir uns Filmmaterial besorgen wollten um unseren Werbespot abzudrehen. Marina präsentierte uns für die bessere Umsetzung ein Programm und hatte uns zur Veranschaulichung auch schon etwas vorbereitet.
Auch Marina präsentierte ich meine veränderte Idee und nun schien auch sie überzeugter und begann sofort mit ihren Überlegungen, wie man dies am Besten umsetzen könnte. Da Marina und Susann in einer vorherigen Ausbildung mit Medien zu tun hatten, fehlte mir leider das Wissen um mich voll in das Thema einbringen zu können. Das fand ich sehr schade, allerdings kann der Werbespot auch nur von einer Person bearbeitet werden. Also gab ich mich damit zufrieden die Zuarbeit (Script schreiben, Bildmaterial sammeln…)zu leisten.

An diesem Tag musste ich feststellen, dass unsere Kommunikation innerhalb der Gruppe nicht so gut verläuft wie ich gedacht hatte. Als erstes teilte mir Anika in einem Telefonat mit, dass sie meine sms nicht erhalten hatte, sich in der Schule befand und erst um 11:00 Uhr bei uns sein konnte. Des Weiteren wies die klassenübergreifende Arbeit zum ersten Mal ein Problem in der Kommunikation auf. Dies stellte ich fest, als Susann und ich die fertigen Texte kontrollierten (dies funktioniert immer sehr gut, da wir uns bei der Kontrolle gut ergänzen). Anika hatte uns falsch verstanden bzw. hatten wir uns falsch ausgedrückt, sodass ihr Text am eigentlichen Thema vorbeiging. Daher übernahm Marina die Aufgabe, diesen zu überarbeiten. Dies müssen wir dringend ändern, indem wir uns morgen als komplette Gruppe noch einmal zusammensetzen um alle Fragen zu klären. Außerdem müssen wir uns überlegen, bestehende Aufgaben genauer zu definieren um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Als Anika dann eintraf erörterten wir ihr das Problem. Wir merken aber schnell, dass es ihr nicht gut ging und sie auch nicht wirklich aufnahmefähig war. Wir schickten sie daher nach Hause, damit sie sich auskurieren konnte.

Auch eine erste größere Diskussion hatten wir an diesem Tag. Ich war der Meinung, dass die allgemeinen Informationen zum Werbespot zu ausführlich behandelt wurden und bestimmte Teile davon ganz entfernt werden sollten. Darauf reagierte Marina sichtlich gekränkt. Ich war mir jedoch zunächst keiner Schuld bewusst, denn schließlich hatte ich nur meine Meinung Kund getan und noch nichts beschlossen. Schließlich sind wir ein Team und Meinungsverschiedenheiten werden für mich demokratisch gelöst.
Susann wollte diesen Text lediglich kürzen, daher willigte ich ein. Dennoch trübte dies für eine gewisse Zeit das Arbeitsklima.
Als wir dann auch noch entdeckten das Product Placement keine Anwendung in unserem Fall fand und wir auch das Streichen mussten, war die Stimmung vollkommen dahin, sodass Marina eine Viertelstunde vor Beendigung unserer Arbeit ohne ein Wort der Begründung verschwand. Dies fand ich trotz der Meinungsverschiedenheit nicht in Ordnung und ich frage mich immer noch warum sie uns nicht einfach sagt, wenn sie das Verhalten eines Gruppenmitglieds inakzeptabel findet.

Nachdem wir die anstrengende Arbeit des Kontrollierens abgeschlossen hatten, widmeten wir uns der Anfertigung unseres Bildmaterials. Hier für hatte Susann ihre Kamera mitgebracht und gemeinsam suchten wir gute Motive, die wir aus mehreren Perspektiven drehten. Diese sollen letztendlich in den Werbespot eingefügt werden. In dieser Hinsicht bin ich allerdings sehr optimistisch, da wir zur Not auch noch einen anderen Tag finden um Bildmaterial anzufertigen.
Zum Abschluss des Tages beschäftigte ich mich mit meinem Arbeitsbericht. Diesmal versuchte ich mir hierbei ein Beispiel an Anne zu nehmen und diesen ausführlicher und konkreter zu schreiben.

 Schließlich verfasste ich meinen Text über die Zielgruppenanalyse. Durch die Bedenkzeit sowie die Absprache im Team fiel dieser mir um einiges leichter als am Tag zuvor und ich konnte meine Arbeit mit einem besseren Gefühl als am Vortag abschließen. Nur das Schreiben eines Scripts bereitete mir große Probleme. Diese Aufgabe hatte ich schon eine Weile vor mich hergeschoben. Zwar hatte ich einige Ideen und auch die Vorlage des Scripts stand bereits am zweiten Tag des Projektes, dennoch hätte ich mir gern noch mehr Informationen vom Verantwortlichen zu diesem Thema gewünscht.



23.01.2012

Mein Tag begann mit einer schlechten Nachricht. Anika war aus gesundheitlichen Problemen verhindert, sodass eine der wenigen Stunden, die wir als komplettes Team arbeiten konnten weg fiel.
Dennoch bin ich froh sie in der Gruppe zu haben, denn Anika ist sehr zuverlässig. Ohne ein einziges Kommentar von unserer Seite hatte sie daran gedacht ihre Ausarbeitungen auf die Dropbox zu legen, um uns auf diesem Wege über ihre Fortschritte zu informieren. Freilich kann dies kein gemeinsames Gruppengespräch ersetzen, allerdings reichte es in diesem Fall aus, um uns einen Überblick zu verschaffen. Unklare Fragen und die neuen Einteilungen der Aufgaben konnte ich telefonisch gut abklären. 

Nichtsdestotrotz war uns diese Art von Rücksprache, in der auftretende Probleme oder Fragen gelöst werden können und man über den Stand eines jeden Mitgliedes gut informiert wird, sehr wichtig. Deshalb führten wir zumindest zu dritt ein gemeinsames Gespräch. Hierbei informierten wir uns über den derzeitigen Stand der Aufgabenstellung und berieten uns über die noch ausstehenden Arbeitsschritte. Erfreut konnten wir feststellen, dass wir aufgrund unserer guten Organisation recht gut im Zeitplan lagen.

Des Weiteren teilte ich Susann und Marina meine Idee für einen Werbespot mit, der mir am Wochenende eingefallen war. Während Susann recht schnell von der Idee begeistert war, konnte sich Marina anfänglich nicht wirklich dafür begeistern. Zwar stimmte Marina der Idee erst einmal zu, doch dies war, meiner Meinung nach, keine allzu teamorientierte Lösung. Daher beschäftigte ich mich noch einmal intensiver mit meiner Idee und überlegte, wie ich sie verändern konnte. Doch dies brachte mich relativ schnell an die Grenzen meiner Kreativität. Erst auf dem Weg nach Hause fiel mir eine abgeänderte Version meines Werbespots ein, den ich Susann mitteilte um mir ihre Meinung einzuholen.

Ein weiterer Aspekt war die Überarbeitung der vorerst provisorischen Überschriften. Nachdem wir nun tieferes Wissen zu dem Thema hatten, waren uns auch noch einige Themen eingefallen, die auf der Homepage zumindest angesprochen werden sollten, sodass wir auch einige Überschriften komplett ändern mussten. Teilweise mussten auch einzelne Unterthemen komplett neu angeordnet werden. Hier stellte ich mir die Frage, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre sich im Vorfeld mehr Gedanken über die Einteilung sowie die nötigen Inhalte zu machen. Ich für meinen Teil nehme mir vor dies in einer ähnlichen Situation zu tun. 

An diesem Tag fand auch das erste Plenum statt. Obwohl ich mir denken kann, dass einige andere Teams sehr viel Nutzen daraus ziehen konnten, hatte ich mir darunter mehr versprochen.

Zuhause arbeitete ich weiter an meinem Text, der mir aufgrund der Ruhe recht leicht fiel. Allerdings tauchten bald Probleme auf, die mich dann doch über den Text stolpern ließen. Auch nach längerem Überlegen konnte ich keine mögliche Lösung finden um die „Zielgruppenanalyse“ zu einem guten Abschluss zu bringen. Denn insbesondere die widersprüchlichen Definitionen unserer ausgewählten Zielgruppe ließen mich stutzen. Nachdem ich mich einige Stunden damit auseinandergesetzt hatte und das Problem meinem Lebensgefährten näher gebracht hatte und er mir darin zustimmte, dass die Zielgruppe Jugendliche/junge Erwachsene (14-29 Jahre) noch einmal unterteilt werden müsste, da sich ihre Interessen stark unterscheiden würden (insbesondere wenn man 14-jährige mit 29-jährigen vergleicht) beschloss ich, dass ich dieses Problem erst einmal in der Gruppe erörtern wollte, um auch ihre Ansicht der Dinge einzuholen.

Fazit der Woche

Meiner Meinung nach, habe ich die mir gesteckten Ziele in dieser Woche zu meiner Zufriedenheit beendet. Zwar hatten wir Probleme, dennoch hinderten sie uns nicht daran unsere Arbeit fertig zu stellen. In dieser Zeit habe ich gelernt dass ich mich auf mein Team vollkommen verlassen kann und dass uns die Zusammenarbeit in Stresssituationen durch vorherige Projekte, die wir ebenfalls zusammen erarbeitet haben, inzwischen sehr leicht fällt.
Meine Rolle in unserer Gruppe sehe ich als gleichberechtigt an. Jeder bringt sich mit seinen Stärken in das Team ein und ergänzt somit die Schwäche eines anderen.

20.01.2012

Wir hatten heute einen Außentermin, um bei verschiedenen Sendern Informa­tionen über die Kosten für die Schaltung von Werbespots einzuholen. Diese Aktion war nicht ganz so erfolgreich wie erhofft. Wir müssen dann erst einmal abwägen, ob wir das, was man bereit war an Auskunft zu geben, gebrauchen kann. Zusätzlich hatten wir noch per Mail um Informationen gebeten; vielleicht bringt das in der nächsten Woche bessere Ergebnisse. Auf jeden Fall haben wir gelernt, dass man sich über solche Dinge doch wesentlich früher Gedanken machen muss.

20.01.2012

Nach unserer eher erfolglosen Recherche trafen wir uns noch bei Marina um die Informationen auszuwerten. Danach beschäftigte ich mich mit meiner Zielgruppenanalyse und mit der Aktualisierung des Arbeitsberichts.

19.01.2012

Der Donnerstag begann mit einer Gruppenabsprache, in der wir uns darauf einigten, dass Anika meine bereits ausgearbeiteten Informationen („Wie Bibliotheken für sich werben.“) übernahm und ich mich mit der Zielgruppenanalyse beschäftigen solle. Also begann ich mit der Recherche zu diesem Thema.
An diesem Tag war der Unterrichtsraum der MI 94 besetzt, sodass wir uns einen anderen Raum suchen mussten. Zwar fanden wir vier freie Computer, leider standen diese nicht zusammen, sodass wir uns im Raum verteilen mussten und die Kommunikation ein wenig darunter zu leiden hatte. In der Pause teilte ich jedoch meine bisherigen Rechercheergebnisse mit und auch meine anderen Teammitglieder klärten
mich auf. In der letzten halben Stunde schrieb ich an meinem Arbeitsbericht.

18.01.2012

Am Mittwoch lieferte ich meinen fertigen Text ab. Nachdem meine Gruppenmitglieder diesen kontrolliert hatten und mich auf Fehler und Veränderungsvorschläge hingewiesen hatten, setzte ich diese um, sodass Susann den Text in die Homepage einfügen konnte. Gemeinsam legten wir die Form des Textes fest. Nach einer weiteren Unterredung mit Herrn Ludwig stand dieser fest und ich konnte mich meiner neuen Aufgabe widmen: der Recherche wie eine Bibliothek normalerweise für sich Werbung macht.
Schnell gelang es mir Informationen zu diesem Thema zu finden und einen groben Text zu verfassen. Allerdings stellte sich auch an diesem Tag die Arbeitsatmosphäre, durch den zahlreich besetzten Klassenraum, als negativ für die Konzentration heraus.
Für die letzte halbe Stunde beschäftigte ich mich mit dem Arbeitsbericht.

17.01.2012

Am Dienstag konnte ich trotz Konzentrationsprobleme, einer Weichenstörung, einer MI-Klausur und dem daraus resultierenden Zeitmangel (nur 90 Minuten für das Projekt) den Text über KML fertigstellen. Nach einem weiteren Gespräch mit Frau Hauke konnten wir weitere Missverständnisse aus dem Weg schaffen. Bevor wir unsere Arbeiten in gemeinsamer Runde beendeten, stellten wir Überlegungen zu den Überschriften der Website an.
Durch den Zeitverlust erarbeitete ich die Einleitung in aller Ruhe zu Hause. Zuletzt aktualisierte ich meinen Arbeitsbericht.

16.01.2012

Am ersten Tag des Projektes bin ich ganz ruhig an das Projekt herangehen und habe abgewartet was die Aufgabenstellung genau für uns bereithält. Also las ich mir diese erst einmal gründlich durch und machte mir Notizen zu den wichtigen Terminen. Danach stellte uns Frau Hauke einen Herrn Ludwig vor, der aufgrund seiner Kenntnisse im Kommunikationsbereich die Gruppen mit seinem Wissen unterstützen könnte.
Bevor wir mit unserer Arbeit begannen, besprachen wir uns ausführlich über die Aufgabenverteilung und die einzelnen Schritte, um unseren Vorstellungen vom Endprodukt so nah wie möglich zu kommen.
Ich übernahm freiwillig die Aufgabe, eine Einleitung, zum Thema Werbung, für unsere Homepage und einen Text über das Logo KML für das Logbuch zu verfassen. Hier setzte ich mir das Ziel spätestens am Mittwoch fertig zu sein. Gemeinsam begannen wir danach die Projektskizze und den Zeitplan zu
verfassen.
Neben der Festlegung des Inhaltes den wir im gleichen Maße einbrachten, übernahm ich hauptsächlich die Aufgabe der Ausformulierung. Obwohl dabei ein paar Probleme (Missverständnis mit Frau Hauke bezüglich der Marketinginstrumente) auftraten, konnten diese schnell durch ein Gespräch mit Herrn Ludwig und Frau Hauke geklärt werden. Das Erstellen des Zeitplan ging uns leicht von der Hand, da wir ihn eher locker und flexibel aufstellten um ihn unserer Arbeitsweise entsprechend anzupassen
(spontane Einfälle, flexible Abänderung des Zeitplanes usw.). Diese beiden Produkte schickten wir schließlich per E-Mail an Frau Hauke und ich begann mit der Ausarbeitung meiner Einleitung. Auch mit dem Text über das KML Logo und seine Entstehung beschäftigte ich mich.

19.11.2011 - 15.01.2012

Im letzten Berufsschulblock (31.10 – 18.11.2011) hatten wir die Möglichkeit, Ideen für das Marketing-Projekt vorzubereiten. Da uns dies jedoch Probleme bereitete, fassten wir den Entschluss uns während der Zeit außerhalb der Berufsschule zu nutzen, um ein geeignetes Thema zu erarbeiten. Deshalb tauschten wir uns nach einer gewissen Bedenkzeit, in einer Telefonkonferenz über unsere Ideen aus. Mein Vorschlag (Bibliothek trifft Schule) wurde dabei aus Gründen der schlechten Vorstellbarkeit
abgelehnt. Stattdessen entschieden wir uns für das Thema „Effektivitätsanalyse von Werbespots für Bibliotheken“.
Gemeinsam verfassten wir darauf eine E-Mail an Frau Hauke und Herrn Heinze um sie über unseren Vorschlag in Kenntnis zu setzen und die Zustimmung dazu zu erhalten.
In dieser Zeit und auch in der Zeit danach beschäftigte ich mit den theoretischen Aspekten unseres Projektes um mich bestmöglich vorzubereiten. Vor allem Tipps und Tricks für einen guten Werbespot
interessierten mich, da wir auch Überlegungen für einen möglichen Werbespot erarbeiten wollten.
Als Susann Klose die Website und den Blog in der „Rohfassung“ fertiggestellt hatte, beteiligte ich mich in Form von Verbesserungs- und Veränderungsvorschlägen daran.
Eigentlich hatten wir uns überlegt uns zwischen den Berufsschulblöcken zu treffen um weitere Vorbereitungen zu erledigen. Dies hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Dennoch würde ich sagen, dass dies nicht zum Nachteil unserer Arbeit war.